Wie aus Infrastruktur ein Ökosystem wird. Genau darum geht es in unserer Beilage, die am 21. Juni in der NZZ am Sonntag erschienen ist: Auf 120’000 m2 entsteht Raum für rund 5’000 Arbeitsplätze. Etwa die Hälfte ist gebaut und bezogen, 2027 kommen mit dem ALL weitere 20’000 m2 dazu, gefolgt von Hope (2028) und Scale (2030). Mittendrin steht HORTUS, das radikal nachhaltige Bürogebäude von Herzog und de Meuron ein Holzbau, der seine graue Bauenergie innerhalb einer Generation zurückzahlen soll, seit Juni 2025 fertig und bereits vollständig vermietet.

Die Beilage erzählt ausserdem, warum gute Architektur «nicht nur in grosse Zentren» gehört und was es bedeutet, einen Ort über Generationen zu denken: Herkunft, Haltung, Zukunft.

Hier gehts zur Beilage: NZZ am Sonntag

Sommer werden heisser. Hitzewellen, die früher die Ausnahme waren, gehören heute zur Normalität, und sie dauern länger. Für uns heisst das: Ein Gebäude, das wir heute planen, soll auch in zwanzig oder dreissig Jahren ein guter Ort zum Arbeiten sein, bei jedem Wetter.

 

Deshalb denken wir Klimaresilienz von Anfang an mit. Ein klimaresilientes Gebäude funktioniert auch unter den Bedingungen von morgen und nicht nur unter denen von heute, und es hält der Hitze stand, ohne dass die Kühlung ständig gegen die Sonne ankämpfen muss.

Das beginnt bei der Architektur und nicht erst bei der Technik. Wo weniger Glas an den falschen Stellen sitzt, ein wirksamer Sonnenschutz die Sonne abfängt und Speichermasse die Wärme puffert, bleibt es drinnen von allein kühler. Dazu kommen begrünte Aussenräume, die Schatten und Verdunstungskühle spenden, sowie natürliche Materialien, die für ein Raumklima sorgen, das dem Menschen guttut. Gute Architektur arbeitet so mit dem Klima und nicht gegen es. Unser Anspruch dabei: Auch wenn es draussen 40 Grad hat, soll es drinnen angenehme 24 Grad bleiben.

Genau das setzen wir beim HOT DOG im Basler Dreispitz um. Die Vorgabe von 40 Grad draussen und 24 Grad drinnen stand von Anfang an fest, und je deutlicher wurde, wie rasch sich die Sommer verändern, desto konsequenter haben wir den Entwurf darauf ausgerichtet und zum Beispiel den Fensteranteil reduziert. Der Name verspricht Hitze, das Haus hält das Gegenteil.

 

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Unverbindliche Visualisierung, Änderungen sind vorbehalten.

Dieser Anspruch ist bei uns kein Einzelfall. Wenige Kilometer entfernt entwickeln wir auf dem Main Campus in Allschwil ein ganzes Areal, das konsequent auf Nachhaltigkeit und ein gutes Klima setzt: vom radikal nachhaltigen Holzbau HORTUS über das Labor- und Bürogebäude ALL bis zu den kommenden Gebäuden Hope und Scale. Die Haltung dahinter, Gebäude für die Zukunft statt nur für heute zu bauen, prägt all unsere Projekte.

Für Unternehmen ist das mehr als eine Frage des Komforts, denn Hitze kostet Konzentration, Produktivität und Energie. Wer heute Flächen sucht, entscheidet für die nächsten Jahre und damit für eine Zeit, in der heisse Sommer zur Norm werden. Ein klimaresilientes Gebäude ist deshalb auch eine wirtschaftliche Entscheidung: tiefere Energiekosten für die Kühlung, stabilere Arbeitsbedingungen und ein Standort, der seinen Wert behält.

Sie suchen eine Fläche, die auch im Hochsommer einen kühlen Kopf bewahrt? Im HOT DOG im Basler Dreispitz ist genau das vorgesehen. Tragen Sie sich jetzt unverbindlich in unsere Interessentenliste ein, und wir melden uns mit allen Details: Interessentliste HOT DOG

Basilea am Main Campus

Basilea war die erste Mieterin auf dem Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus in Allschwil. Im Gespräch erzählt CEO David Veitch, was der Umzug für das Unternehmen verändert hat.

Basilea entwickelt und vermarktet Medikamente gegen schwere bakterielle Infektionen und Pilzinfektionen. Ein Feld, in dem neue Behandlungsmöglichkeiten dringend gebraucht werden. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet, beschäftigt rund 200 Menschen und hatte bis 2022 zwei getrennte Standorte in Basel. Mit dem Umzug nach Allschwil kamen die Teams zusammen.

Sie kamen aber nicht in fertige Räume. Basilea hat seine Labor- und Büroflächen weitgehend selbst entworfen: offene Bereiche, Zonen für konzentriertes Arbeiten, gemeinschaftlich genutzte Flächen.

«Der Standort am SIP Main Campus war ein Wendepunkt in der Entwicklung von Basilea», sagt David Veitch im Gespräch. «Wir waren zuvor an zwei Standorten im Zentrum von Basel. Als wir hierherkamen, haben wir viele Aspekte selbst gestaltet.»

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Genau das war die Idee hinter dem Campus, den Herzog & de Meuron entworfen haben. Ein Pharmaunternehmen, das Forschung, Entwicklung, Technical Operations, Qualitätssicherung, Commercial und mehr unter einem Dach vereint, arbeitet anders als ein Start-up mit zwölf Personen. Das Gebäude gibt die Struktur vor. Was darin passiert, entscheiden die Unternehmen selbst.

Was das im Alltag bedeutet, beschreibt Veitch so: «Kommunikation und Zusammenarbeit sind gegenüber vorher deutlich einfacher geworden.» Wichtig sei den Mitarbeitenden auch die Umgebung. «Die informelle Möglichkeit, sich mit Menschen aus der Life-Science-Branche zu vernetzen, schätzen die Mitarbeitenden von Basilea sehr.»

Hier geht es zum ganzen Gespräch: Basilea at Main Campus

 

SENN unterstützt Gadget auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft

Der Sommer und die Festivalsaison sind immer noch voll im Gange. Bei Festivals und Konzerten wird nicht nur getanzt und gefeiert, sondern auch eine grosse Menge CO2 emittiert. 2022 hat die Musikagentur Gadget darum das Nachhaltigkeitsprogramm Green Gadget lanciert, um ihren ökologischen Fussabdruck zu verringern. Zusammen mit myclimate leistet SENN als Sustainability Partner Unterstützung für Green Gadget auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft.

Als 360° Musikagentur organisiert die Gadget Entertainment Group unzählige Konzerte und Festivals in der Schweiz. Sei es beim Openair St. Gallen oder dem SummerDays Festival, sei es bei Konzerten von internationalen und nationalen Top-Acts wie Taylor Swift, Rita Ora, Tash Sultana, Hecht, Patent Ochsner, Baschi & Co. oder von angesagten Newcomern – Gadget sorgt landauf und landab für unvergessliche musikalische Momente.

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Ökobilanz als Herausforderung in der Musik- und Kulturbranche
Bei Grossanlässen wie mehrtägigen Festivals oder Konzerten im Hallenstadion oder Letzigrund fallen naturgemäss beträchtliche Mengen an CO2-Emissionen an. Besonders ins Gewicht fallen dabei die Event-Mobilität, der Transport von Drittunternehmen, die Verpflegung und Getränke, aber auch Material, Abfall und Recycling usw. Spitzenreiter waren die beiden Konzerte von Taylor Swift im Letzigrund Stadion im Sommer 2024. Da viele der Swifties von weither anreisten, schlug hier insbesondere die Event-Mobilität stark zu Buche.

Verringerung des ökologischen Fussabdrucks mit Green Gadget
Gemeinsam mit myclimate und Sustainability Partner SENN lancierte Gadget 2022 das Nachhaltigkeitsprogramm Green Gadget zur Verringerung des ökologischen Fussabdrucks. Aufgrund einer umfassenden CO2-Analyse aller Arbeitsbereiche und -felder der Musikagentur erarbeitete myclimate mit Gadget einen fünfjährigen Massnahmenplan inklusive CO2-Absenkungspfad, der konkrete Ziele, Projekte, Problemfelder und Kommunikationsmöglich-keiten in Bezug auf das nachhaltige Handeln von Gadget definiert. Um eine lückenlose Umsetzung zu gewährleisten, wurde bei der Musikagentur eigens die Stelle eines/einer Sustainability Manager:in geschaffen.

Konkrete Massnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen
Mithilfe eines jährlichen Monitorings und Reportings wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Massnahmen umgesetzt, um die Treibhausgasemissionen in den Hotspots Event-Mobilität, Transporte von Drittunternehmen sowie Food & Beverage zu reduzieren:

  • Kostenlose An- und Rückreise mit den ÖV aus der ganzen Schweiz ans Openair St. Gallen und das SummerDays Festival seit 2024.
    • in Kombination mit der 50%-Reduktion auf den ÖV von 2013-2023 hat dies beim Openair St. Gallen zu einer relativen Zunahme der ÖV-Nutzung um 19% und einer relativen Abnahme der PKW-Nutzung um mehr als 50% geführt. Beim SummerDays Festival wiederum wurde eine relative Zunahme um 25% (ÖV) und eine relative Abnahme um 29% (PKW) verzeichnet.
  • Ausbau des veganen und vegetarischen Angebots an den Festivals. Am Openair St. Gallen bieten Foodstände seit 2023 jeweils mindestens ein vegetarisches und veganes Menü an.
  • Mehrwegbechersystem an den Festivals. Beim Openair St. Gallen wird damit eine Rücklaufquote von 92-94% erreicht.
  • Sensibilisierungskampagne «Häsch gwüsst…» an Festivals und Konzerten
  • Sensibilisierung aller Stakeholder – Lieferant:innen, Künstler:innen, Partner:innen und Besucher:innen für das Thema zusammen mit Launch- und Sustainability Partner SENN
  • Die Restemissionen werden am OASG mittels zwei von myclimate geförderten Klimaschutzprojekten kompensiert – eines davon ist das Flachmoor Projekt in Schwettnen im Kanton St.Gallen.
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© Alexandra Koch

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Wir sind an der Swissbau in Basel zu Gast bei diversen Vorträgen und Talks zum Life-Science-Ökosystem Main Campus in Allschwil.

Zusammen mit Alexander Franz, Associate und Lead Sustainable Projects bei Herzog & de Meuron und Christof Klöpper, dem CEO von Switzerland Innovation Park Basel Area, wird Johannes Eisenhut darüber diskutieren, welche Anforderungen die Life Sciences-Branche an die Architektur hat.

Anhand des Beispiels Main Campus zeigen die drei Redner, wie radikale Nutzerorientierung, Community Building und flexible Standards zusammenspielen.

Mittwoch, 21. Januar 2026 / 14.00-15.00 Uhr, Auditorium, Swissbau Lab

 

Mehr Infos und Anmeldung

 

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Nutzerorientierte Kreislaufwirtschaft

An den gemeinsamen Themenanlässen mit den beiden innovativen Unternehmen vyzn und KLARK wird das Thema Nutzerorientierung in der Kreislaufwirtschaft beleuchtet. Zirkuläres Bauen kann nur erfolgreich sein, wenn die Nutzenden von heute und morgen im Mittelpunkt stehen. Johannes Eisenhut wird bei diesem Anlass die Idee hinter dem Main Campus und insbesondere auch dem radikal nachhaltigen HORTUS vorstellen.

Beispiele aus der Praxis kommen auch vom ETH-Spinoff vyzn, das 3D/BIM-basierte Analyse-Software anbietet sowie KLARK, dem Hersteller des ersten nachweislich CO₂-neutralen Betons der Schweiz.

Dienstag, 20.01.2026 / 11.00-12.00 Uhr
Freitag, 23.01.2026 / 14.00-15.00 Uhr, Main Stage

 

Mehr Infos und Anmeldung

Führungen durch den MAIN CAMPUS

Parallel zur Swissbau bieten wir eine exklusive Führung durch den MAIN CAMPUS in Allschwil an. Erleben Sie vor Ort, wie Architektur, Nachhaltigkeit und Innovation im Life-Science-Cluster zusammenwirken.

Mehr Infos und Anmeldung: https://senn.com/main-campus-walks/

Swissbau-Tickets gewinnen

Wir verlosen Eintrittstickets für die Swissbau 2026. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Messe kostenlos zu besuchen und uns persönlich zu treffen.

Jetzt teilnehmen und Tickets gewinnen: Hier teilnehmen

Kunst, Kulinarik und Kultur der Zusammenarbeit: Der neue Firmenhauptsitz von SENN am CORSO.

Nach dem Umbau wird das ehemalige Kinogebäude am CORSO wieder zum Treffpunkt in der St. Galler Altstadt. Zusammen mit Rothen Architektur aus Winterthur baute der St. Galler Entwickler SENN das Gebäude um und führte es einer neuen Nutzung zu. Im Erdgeschoss ist ein Restaurant entstanden, welches mit seiner regionalen Alpenküche nach kürzester Zeit mit 15 Gault Millau Punkten ausgezeichnet wurde.

SENN ist nicht nur Ideengeberin und Bauherrin des CORSO sondern bezog im Februar 2020 dort auch seinen Firmenhauptsitz. Im Fokus steht dabei die Öffnung nach aussen. Der Empfang im Erdgeschoss wird mit einer einladenden Glasfront zum Platz «am CORSO» abgetrennt. In der ersten Etage findet sich eine offene Bürolandschaft, in der man vergeblich nach einer Kaffeemaschine oder Teeküche sucht. So auch die Arbeitsphilosophie von SENN: aktive, flexible Arbeitsplätze, entweder im Büro, im Restaurant CORSO, an der Kaffeebar oder auch in den umliegenden Gastrobetrieben. Es soll ein Austausch entstehen und die Mitarbeiter dabei unterstützt werden, mit offenen Augen durch die Stadt bzw. die Welt zu gehen.

Das Restaurant CORSO besticht mit Zurückhaltung, wäre da nicht die Wandmalerei von Franz Ackermann. Von weitem sind die leuchtenden Farben bereits zu sehen. Farben, mit denen der bayrische Künstler und Kunstprofessor gekonnt spielt. Grundlegend für das Werk Franz Ackermanns, einem der bekanntesten lebenden deutschen Künstler, ist das Reisen. Dabei fixiert er noch vor Ort die persönliche Wahrnehmung in sogenannten «Mental Maps». Diese mentalen Stadtpläne und Landkarten setzt er später in grossformatige Gemälde oder wie im CORSO in Wandarbeiten um, die sich stark an der Pop-Ästhetik orientieren.

Neben der Kunst an der Wand bietet Chef Markus Schenk auf dem Teller ein zeitgemässes, auf Regionalität fussendes Gastroerlebnis. Der Südtiroler Schenk ist den St.Gallerinnen und St.Gallern bereits aus dem Restaurant BARZ bekannt, welches sich innert kurzer Zeit mit Gault-Millau-Punkten schmücken konnte und auch weiterhin von ihm und seinem Team bekocht wird. Im CORSO wird das kulinarische «Erbe» der Alpen mit einem klaren Fokus auf qualitativ hochstehende, regionale Produkte in immer wieder überraschenden Kombinationen umgesetzt. Vertraute und geschmackvolle Gerichte spielen eine zentrale Rolle, in ihrer Interpretation und durch die Wahl der Zutaten jedoch, brilliert Schenk mit seiner eigenen Kreativität und schmackhaftem Humor. Und die Auszeichnung mit 15 Punkten durch Gault Millau gibt ihm recht.

Link Gault Millau

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SENN als Location Partnerin des Digital Accelerators

Basel setzt vermehrt auf Informations- und Kommunikationstechnologie und lanciert ein neues Förderprogramm für Start-ups, den Digital Accelerator. Der Digital Accelerator Basel verfolgt ein Ziel: Er soll das lokale Tech-Ökosystem stärken und dadurch neue Zukunftsfelder erschliessen.

Der Digital Accelerator Basel ist eine gemeinsame Initiative von Basel Area Business & Innovation und betascale, die von der Handelskammer Basel (HKBB) und den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft unterstützt und initiiert wurde.

SENN unterstützt das Programm und bietet als Partnerin Zugang zu Coworking- und Meeting-Räumen in der inspirierenden Umgebung des HORTUS auf dem Switzerland Innovation Park Basel Area MAIN CAMPUS.

Der Digital Accelerator umfasst ein massgeschneidertes Accelerator-Programm, das auf die Bedürfnisse der jungen Unternehmen zugeschnitten ist und sie beim Wachstum und bei der Skalierung unterstützt. Die Finanzierung des Programms ist für die nächsten drei Jahre gesichert. Jedes Jahr entscheidet das Sponsoring, in welchen Technologiebereichen Start-ups unterstützt werden sollen. In der ersten Ausschreibung 2025, wurde nach Lösungen im Bereich Logistik und Supply Chain Management gesucht.

Neben einer Grundförderung können die ausgewählten Start-ups konkrete Partnerschaften in der Industrie schliessen. Dabei handelt es sich 2025 einerseits um Technologiepartner und andererseits um Unternehmen aus dem Schwerpunktbereich Logistik, die auf innovative Lösungen angewiesen sind und dafür mit Start-ups zusammenarbeiten wollen.

Die vier ausgewählten Start-ups sind…

Vrai AI

vraiAI entwickelt eine patentierte KI-Lösung, die gefälschte Medikamente anhand eines einzigen Fotos der Produktverpackung sofort erkennt. Durch die Analyse mikroskopisch kleiner Druckfehler, die sich Fälscher:innen entziehen, erreicht Vrai AI in der Praxis eine nachgewiesene Erkennungsgenauigkeit von 99,7 %. Die Lösung ermöglicht eine skalierbare Überprüfung entlang der gesamten pharmazeutischen Lieferkette und trägt so dazu bei, Patient:innen zu schützen, Gesundheitskosten zu senken und das Vertrauen in Medikamente weltweit wiederherzustellen.

 

Ekona AG

Die cloudbasierte „Demand-Sensing Layer“-Lösung von Ekona lässt sich in jede bestehende ERP-/BI-Umgebung integrieren, erfasst interne Vertriebs- und Bestandsdaten und ergänzt diese in Echtzeit mit externen Informationen wie Social-Media-Trends, Web-Traffic, Wetterdaten, Werbeaktionen und Makrotrends. Diese Lösung ist ein Prognosemodell für jede Lagerhaltungseinheit, jeden Kanal und jede Region, ohne langwierige IT-Projekte und ohne dass ein Data-Science-Team erforderlich ist.

 

Klaro Solutions GmbH

Klaro digitalisiert Abfall und interne Materialflüsse für Unternehmen. Es bietet eine einfache und zugängliche SaaS-Plattform, die Abfallmengen, Kosten, Materialien und Abfalldaten automatisch verarbeitet und in leicht verständliche Informationen umwandelt. Dadurch können Unternehmen Abfall reduzieren, Materialflüsse optimieren und zur Netto-Null beitragen.

 

Maus Robotics

Maus Robotics entwickelt und betreibt autonome Roboter-Verkaufsautomaten, die in weniger als 90 Sekunden Crêpes aus rohem Teig und Belägen zubereiten. Kund:innen wählen ihren Lieblingscrêpe aus und können in Echtzeit zusehen, wie er zubereitet wird. Das Auftragen des Teigs, das Backen, das Belegen und das Servieren erfolgen vollautomatisch, transparent und hygienisch. Maus Robotics bedient zwei Kund:innengruppen: Endverbraucher und Gastronomiebetriebe.

 

Unsere Ökobilanz 2025

2025 konnte SENN die CO2-Emissionen gegenüber dem Vorjahr um 23.2 Prozent reduzieren. In der Zukunft weiter verbessern wollen wir uns durch die Reduktion des leicht gestiegenen Gebäude-Energieverbrauchs sowie die Festigung der positiven Entwicklung bei Geschäftsreisen und Pendlerverkehr.

Im Rahmen des Life Cycle Assessments (LCA) haben wir unsere «internen» Emissionen in den Bereichen Mobilität, Gebäude und Material analysiert. Im Vergleich zum Vorjahr (2024) konnten wir die Treibhausgasemissionen von 66,16 Tonnen CO2-Äquivalent auf 50,81 Tonnen CO2-Äquivalent senken Dies entspricht einer Reduktion von 23.2 %. Die deutliche Reduktion im Vergleich zu den Vorjahren ergibt sich einerseits aus der geringeren Zahl der Mitarbeiter:innen. Andererseits sind auch die Emissionen pro Vollzeitäquivalenzwert von 1’077 kg auf 897 kg gesunken. Dies entspricht einer Reduktion von 16.7 Prozent pro Mitarbeiter:in und damit dem tiefsten Wert seit Beginn der Erhebung.

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Blick auf Mobilität, Gebäude und eingekaufte Materialien

Im Bereich Mobilität konnten wir einen deutlichen Rückgang der Gesamtemissionen von 58,87 Tonnen CO2-Äquivalenten im Jahr 2024 auf 43.76 Tonnen im Jahr 2025 verzeichnen. Hauptursache dafür ist der starke Rückgang der Emissionen aus Geschäftsreisen, die von 18.41 Tonnen CO₂-Äquivalent im Jahr 2024 auf 11.52 Tonnen CO₂-Äquivalent gesunken sind. Gründe für die reduzierte Reisetätigkeit sind die geringere Anzahl an Mitarbeitenden sowie ein bewussterer Umgang mit Dienstreisen.

Die Treibhausgasemissionen aus unseren Gebäuden stiegen von 5,50 Tonnen CO2-Äquivalent im Jahr 2024 auf 5,92 Tonnen CO2-Äquivalent im Jahr 2025. Die Zunahme ist hauptsächlich auf die höheren Emissionen am Standort St. Gallen zurückzuführen, wo SENN als Mieterin nur begrenzten Einfluss auf die Gebäudetechnik und die Energieversorgung hat. Gasverbrauch ist gestiegen, weil die Räume zur Steigerung des Wohlbefindens unserer Mitarbeitenden nicht mehr konstant auf einer Temperatur von nur 20 °C gehalten werden.

Die Treibhausgasemissionen der eingekauften Materialien sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, von 1,79 Tonnen CO2-Äquivalent auf 1,67 Tonnen CO2-Äquivalent. Diese Reduktion entspricht rund 39 Prozent. Die Emissionen aus Büromaterial und Papier liegen leicht unter dem Vorjahr. Der Verbrauch von Papier nimmt langfristig spürbar ab.

Ziele und Massnahmen für 2026

Für das laufende Jahr beabsichtigen wir, die Treibhausgas-Emissionen weiter zu senken. Priorität hat die Reduktion des leicht gestiegenen Gebäude-Energieverbrauchs sowie die Festigung der positiven Entwicklung bei Geschäftsreisen und Pendlerverkehr. Mittelfristig streben wir an, die Emissionen pro Mitarbeitenden unabhängig von Personalveränderungen kontinuierlich zu reduzieren.

Um die Emissionen im Bereich Mobilität weiter zu reduzieren, werden wir Mitarbeitende mit hoher Reisetätigkeit weiterhin sensibilisieren und Anreize für einen nachhaltigen Arbeitsweg schaffen. Die Nutzung der firmeneigenen Fahrzeuge wird analysiert, um mögliche Einsparpotenziale zu identifizieren.

Im aktuellen Geschäftsjahr wird die Sanierung der Gebäudehülle am Standort St. Gallen vertieft geprüft. Ziel ist es, die Energiekosten nachhaltig zu senken und gleichzeitig die Voraussetzungen für eine Umstellung auf erneuerbare Energien zu schaffen. Hintergrund dieser Prüfung ist, dass die zuständigen Stadtwerke die Erschliessung entsprechender Infrastruktur erst für das Jahr 2033 vorgesehen haben. Aus diesem Grund wird nun im Vorfeld untersucht, welche baulichen und energetischen Massnahmen bereits unabhängig davon umgesetzt werden können, um die Energieeffizienz frühzeitig zu verbessern und langfristig eine nachhaltige Versorgung sicherzustellen.

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© SR-STUDIOS

Das zweite Leben des HORTUS-Mockups

 

Das Leben von Mockups geht in der Regel zu Ende, wenn die Baubewilligung erfolgt ist. Nicht so beim Vorführmodell für das radikal nachhaltige Bürogebäude HORTUS. Als begehbare Miniature des Gebäudes war es für ein Second Life prädestiniert. Mittels Wettbewerbs wurde deshalb eine permanente Bleibe dafür gesucht. Den Zuschlag erhielt die Basler Planeco GmbH – ein perfekter Match, war doch die Firma für die Installation der Photovoltaik-Anlage von HORTUS verantwortlich.

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Das Mitte Juni 2025 eröffnete Bürogebäude HORTUS ist durch und durch auf Nachhaltigkeit getrimmt: es ist innerhalb einer Generation energiepositiv, wurde in einer Feldfabrik gleich nebenan vorproduziert und seine Bauteile können mehrheitlich wiederverwendet werden. Naheliegend also, dass das Prinzip des Kreislaufbauens auch beim Mockup zur Anwendung kommt. Dass dieses Mini-HORTUS nun den Besucher:innen und Mitarbeitenden auf dem Betriebsgelände der Planeco in Arlesheim zur Verfügung steht, schliesst den Kreis.

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Wettbewerb der etwas anderen Art

Damit dem HORTUS-Mockup ein möglichst sinnstiftendes, zweites Leben zuteilwird, suchte SENN mittels Ausschreibung die beste Idee. Ob Gartenpavillon, Bienenhaus, externes Büro oder Anschauungsobjekt – denkbar war vieles. Einzige Voraussetzung: die Gewinner mussten sich selbst um die Demontage sowie den Transport kümmern, der Bau an sich war gratis. Dass die Wahl auf die Spezialistin für Solaranlagen Planeco fiel, hatte mehrere Gründe: das Mockup bleibt in der Region; es produziert weiterhin nachhaltige Energie mit seinen Photovoltaik-Panels; als Anschauungsobjekt, Arbeitsstätte und Erholungsraum erfüllt es vielfältige Zwecke; und nicht zuletzt verfügt die Firma über eigene Montagefachkräfte.

Vorzeigeobjekt auf dem Alti Papieri-Areal

Sein neues Zuhause hat das Hortus-Mockup nun auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik Stöcklin, Alte Papieri genannt, in Arlesheim gefunden. Als Pionierin im Schweizer PV-Markt war Planeco bereits bei vielen gebäudeintegrierten Projekten, Solar-Fassaden und auch alpinen Anlagen beteiligt. In diesem Sinne kann das Mini-HORTUS fortan seinen vielfältigen Nutzerinnen und Besuchern illustrieren, wie zeitgenössische Photovoltaik aussieht und zur Anwendung kommt. Darüber hinaus wird bestimmt auch das angenehme Klima seiner Holz-Lehm-Bauweise und die grüne Umgebung zum Verweilen einladen.

 

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© David Walter

Nicht schwarz-weiss, sondern grau

In der Baubranche ist Beton das beliebteste Baumaterial, weil er frei formbar, haltbar und günstig ist. Gleichzeitig hat sein Ruf gelitten, denn die Herstellung seines Hauptbestandteiles Zement setzt jede Menge CO2 frei. Wir haben mit dem SENN-Nachhaltigkeitsverantwortlichen Sandro Infanger darüber gesprochen, warum Beton dennoch eine Zukunft hat und beim nachhaltigen Gebäude ALL zum Einsatz kommt.

Sandro, warum hat der Beton eigentlich einen so schlechten Ruf?

Zement ist der Hauptbestandteil von Beton. Zement besteht zu einem überwiegenden Teil aus Klinker, der durch das Erhitzen von Kalkstein und Ton entsteht. Dieser Vorgang benötigt aufgrund der extrem hohen Temperaturen nicht nur viel Energie, sondern setzt durch die chemische Reaktion selbst grosse Mengen an CO2 frei. Die Herstellung von Zement verursacht rund fünf bis acht Prozent der globalen CO2-Emissionen.

Das ist ganz schön viel! Hat denn der Beton im Klimabauen überhaupt eine Zukunft?
Ja, das stimmt. Bei den Emissionen steht der Beton nicht gut da. Interessant ist aber, dass kein Baumaterial so gut erforscht ist, wie der Zement. Sämtliche Hersteller versuchen die Mischung nachhaltiger zu machen. Und grundsätzlich muss ich festhalten, dass Beton bei der Kreislaufwirtschaft sehr gut dasteht. Rund 95% des Betonabbruchs wird in der Schweiz rezykliert zum Beispiel als Recycling-Beton oder Unterbaumaterial. Jedes Baumaterial hat seine eigenen Stärken und Herausforderungen im Recycling. Die Antwort auf die Frage ist also differenziert zu betrachten: Wer auf nachhaltigere Betonmischungen statt auf Standard-Beton setzt, kann auch beim Klimabauen Beton verwenden.

Du sprichst von nachhaltigeren Beton-Mischungen. Welche Möglichkeiten gibt es?

Neben dem erwähnten Recycling-Beton gibt es zum Beispiel klinkerreduzierten Zement mit kalziniertem Ton und zementreduzierten Beton. Besonders spannend ist auch der sogenannte Ultrahochleistungsbeton (UHPC). Er braucht deutlich weniger Material bei gleicher Tragkraft – und spart so Ressourcen und CO₂ ein.

Warum wird denn dieser nachhaltige Beton nicht häufiger genutzt?

Standard-Beton ist die günstigste Wahl und funktioniert zuverlässig bei praktisch jeder Anwendung. Weil er so universell einsetzbar ist und alle Beteiligten, von der Planung bis zur Ausführung, damit vertraut sind, wird er schlicht aus Gewohnheit bevorzugt. Nachhaltigere Mischungen bringen zudem logistischen Mehraufwand mit sich, da verschiedene Betonarten unterschiedliche Verarbeitungs- und Trocknungszeiten haben. All das führt zu Mehrkosten. Es gibt aber inzwischen Recycling-Beton zum selben Preis wie Standard-Beton.

Und wie wird nachhaltiger Beton richtig eingesetzt?

Wer CO₂ reduzieren will, sollte auf jeden Fall auf nachhaltigere Mischungen setzen. Entscheidend ist die Wahl der Zementmischung. Für jede Anwendung sollte genau geprüft werden, welche Zusammensetzung sinnvoll ist. Die grössten CO₂-Einsparungen entstehen dort, wo die richtige Mischung am richtigen Ort eingesetzt wird. Beim ALL haben wir so rund 600 Tonnen CO₂ eingespart.

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Du sprichst vom Büro- und Laborgebäude ALL, das SENN aktuell auf dem Main Campus-Areal in Allschwil bei Basel baut. Beim HORTUS auf dem gleichen Gelände kamen nachwachsbare Materialien wie Holz und Lehm zum Einsatz, beim ALL wird mit Beton gebaut. Warum?

Bei einem Laborgebäude gelten hohe Anforderungen an Tragfähigkeit, Schwingungsdämpfung und Sicherheit. Darum war bei diesem Projekt Beton schlicht das leistungsfähigste Material. Eine Holzstruktur hätte bei den geforderten Spannweiten und Schwingungswerten so massiv ausfallen müssen, dass wir ein ganzes Stockwerk verloren hätten. Weil wir auf nachhaltigen Beton gesetzt haben, konnten wir dennoch Emissionen einsparen.

Die Materialität des HORTUS und des ALLs ist also sehr verschieden. Welche Learnings aus dem Bau des HORTUS konntet ihr trotzdem mitnehmen?

Wir wussten bei der Planung des ALL von Anfang an, dass dieses Gebäude sehr viel Energie verbrauchen wird und wir an diesem Hebel optimieren müssen. Das Gebäude muss möglichst viel Energie produzieren. Also haben wir wichtige Erkenntnisse aus der Gebäudetechnik vom HORTUS ins ALL einfliessen lassen. Die ganze Fassade und das Dach des ALLs sind eine Photovoltaikanlage. Diese erzeugt beeindruckende 1.3 Millionen Kilowattstunden Energie pro Jahr. Das entspricht der Versorgung von ca. 325 Einfamilienhäusern.

 

Mehr zur Nachhaltigkeit des ALL lesen Sie hier: Kraftwerk oben, Spitzenforschung unten

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