Erfolgreich unterwegs auf dem Absenkungspfad
08.06.2026, SENN
Unsere Ökobilanz 2025
2025 konnte SENN die CO2-Emissionen gegenüber dem Vorjahr um 23.2 Prozent reduzieren. In der Zukunft weiter verbessern wollen wir uns durch die Reduktion des leicht gestiegenen Gebäude-Energieverbrauchs sowie die Festigung der positiven Entwicklung bei Geschäftsreisen und Pendlerverkehr.
Im Rahmen des Life Cycle Assessments (LCA) haben wir unsere «internen» Emissionen in den Bereichen Mobilität, Gebäude und Material analysiert. Im Vergleich zum Vorjahr (2024) konnten wir die Treibhausgasemissionen von 66,16 Tonnen CO2-Äquivalent auf 50,81 Tonnen CO2-Äquivalent senken Dies entspricht einer Reduktion von 23.2 %. Die deutliche Reduktion im Vergleich zu den Vorjahren ergibt sich einerseits aus der geringeren Zahl der Mitarbeiter:innen. Andererseits sind auch die Emissionen pro Vollzeitäquivalenzwert von 1’077 kg auf 897 kg gesunken. Dies entspricht einer Reduktion von 16.7 Prozent pro Mitarbeiter:in und damit dem tiefsten Wert seit Beginn der Erhebung.


Blick auf Mobilität, Gebäude und eingekaufte Materialien
Im Bereich Mobilität konnten wir einen deutlichen Rückgang der Gesamtemissionen von 58,87 Tonnen CO2-Äquivalenten im Jahr 2024 auf 43.76 Tonnen im Jahr 2025 verzeichnen. Hauptursache dafür ist der starke Rückgang der Emissionen aus Geschäftsreisen, die von 18.41 Tonnen CO₂-Äquivalent im Jahr 2024 auf 11.52 Tonnen CO₂-Äquivalent gesunken sind. Gründe für die reduzierte Reisetätigkeit sind die geringere Anzahl an Mitarbeitenden sowie ein bewussterer Umgang mit Dienstreisen.
Die Treibhausgasemissionen aus unseren Gebäuden stiegen von 5,50 Tonnen CO2-Äquivalent im Jahr 2024 auf 5,92 Tonnen CO2-Äquivalent im Jahr 2025. Die Zunahme ist hauptsächlich auf die höheren Emissionen am Standort St. Gallen zurückzuführen, wo SENN als Mieterin nur begrenzten Einfluss auf die Gebäudetechnik und die Energieversorgung hat. Gasverbrauch ist gestiegen, weil die Räume zur Steigerung des Wohlbefindens unserer Mitarbeitenden nicht mehr konstant auf einer Temperatur von nur 20 °C gehalten werden.
Die Treibhausgasemissionen der eingekauften Materialien sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, von 1,79 Tonnen CO2-Äquivalent auf 1,67 Tonnen CO2-Äquivalent. Diese Reduktion entspricht rund 39 Prozent. Die Emissionen aus Büromaterial und Papier liegen leicht unter dem Vorjahr. Der Verbrauch von Papier nimmt langfristig spürbar ab.
Ziele und Massnahmen für 2026
Für das laufende Jahr beabsichtigen wir, die Treibhausgas-Emissionen weiter zu senken. Priorität hat die Reduktion des leicht gestiegenen Gebäude-Energieverbrauchs sowie die Festigung der positiven Entwicklung bei Geschäftsreisen und Pendlerverkehr. Mittelfristig streben wir an, die Emissionen pro Mitarbeitenden unabhängig von Personalveränderungen kontinuierlich zu reduzieren.
Um die Emissionen im Bereich Mobilität weiter zu reduzieren, werden wir Mitarbeitende mit hoher Reisetätigkeit weiterhin sensibilisieren und Anreize für einen nachhaltigen Arbeitsweg schaffen. Die Nutzung der firmeneigenen Fahrzeuge wird analysiert, um mögliche Einsparpotenziale zu identifizieren.
Im aktuellen Geschäftsjahr wird die Sanierung der Gebäudehülle am Standort St. Gallen vertieft geprüft. Ziel ist es, die Energiekosten nachhaltig zu senken und gleichzeitig die Voraussetzungen für eine Umstellung auf erneuerbare Energien zu schaffen. Hintergrund dieser Prüfung ist, dass die zuständigen Stadtwerke die Erschliessung entsprechender Infrastruktur erst für das Jahr 2033 vorgesehen haben. Aus diesem Grund wird nun im Vorfeld untersucht, welche baulichen und energetischen Massnahmen bereits unabhängig davon umgesetzt werden können, um die Energieeffizienz frühzeitig zu verbessern und langfristig eine nachhaltige Versorgung sicherzustellen.

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