SENN Sommeranlass 2026

24.08.2026, SENN

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SENN Sommeranlass 2026

Wie entwickelt sich ein Ort über Generationen hinweg? Mit dieser Frage im Gepäck reisten wir für den diesjährigen Sommeranlass nach Flims und Laax. Unser Ziel war es, von Menschen zu lernen, die diese Entwicklung prägen, unsere eigenen Projekte in der Region einzuordnen und als Team Zeit zu verbringen. Der Auftakt am Donnerstagabend gehörte deshalb ganz dem Ankommen: wir genossen einen Apéro sowie ein gemeinsames Nachtessen im Hotel Schweizerhof.

Der Freitagmorgen startete mit einem doppelten Perspektivenwechsel:  Christoph Schmidt begrüsste uns als Hotelier und erklärte uns als Gemeindepräsident, wie Flims so tickt. Anschliessend ging es weiter nach Laax zur Weissen Arena. Reto Gurtner zeigte uns auf, wie aus einer einfachen Bergbahn über die Jahre hinweg ein erfolgreiches, integriertes Destinationsunternehmen geworden ist, welches Hotellerie, Gastronomie, Immobilien und Bergbahnen unter einem Dach denkt.

Nach dem Lunch gaben uns Nicola Fantini und Marco Maranta Einblick in die bauliche Entwicklung der Gemeinde Flims, von den prägenden Entscheidungen der Vergangenheit bis zu den aktuellen Bauprojekten. Danach stand das STENNA auf dem Programm, bevor der Tag imDas Abendessen Restaurant Conn ausklang, mit Aussicht in die Rheinschlucht.

Ein Weltnaturerbe zu Fuss: die Tektonikarena Sardona

Am Samstag teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Mit der FlemXpress ging es auf den Cassons, mitten in das UNESCO Welterbe Tektonikarena Sardona. Ranger Silvio Piccoli erklärte uns dort, was die Glarner Hauptüberschiebung so besonders macht: eine Gesteinsschicht, die vor Millionen von Jahren über eine deutlich jüngere geschoben wurde und heute als klare Linie im Fels sichtbar ist.

Die zweite Gruppe war mit Ranger Christian Malär auf dem Segnesboden unterwegs, einer weiten Hochmoorebene mit verzweigten Bachläufen und einem geschützten Flachmoor als eigenem Lebensraum. Beim Sardona-Pavillon an der Segneshütte wurde die Geologie der Hauptüberschiebung greifbar, und die Tschingelhörner mit dem Martinsloch blieben unterwegs im Blick. Nach dem Lunch im Bergrestaurant Startgels, wo wir wieder zusammenkamen, ging es zurück ins Tal.

Drei Tage in den Bergen liegen hinter uns, geprägt von Begegnungen mit Menschen, die ihren Ort über Jahrzehnte weiterdenken, von einer Landschaft, die ihre eigene Zeitrechnung mitbringt, und von der wertvollen Erfahrung, als Team unterwegs zu sein. Wir freuen uns aufs nächste Jahr.