KOCH-Areal: Konzept-Wettbewerb gewonnen!

SENN als Entwickler.

Die geballten Kompetenzen und Referenzen von ABZ, Kraftwerk1 und SENN – allen voran Zwicky Süd in Dübendorf und das Noerd in Oerlikon – sowie eine schlüssige und ambitionierte Bewerbung haben die Jury überzeugt: Wir dürfen das Koch-Areal in Zürich entwickeln!

Kurzinfo

Bauherr: Senn IFA AG
Architekt: ARGE Käferstein & Meister Architekten AG / Murat Ekinci Architekten GmbH
Geschossfläche: ca. 22'300 m²
Hauptnutzfläche: ca. 15'600 m²
Bauvolumen: ca. 98'000 m³
Investitionsvolumen o. Grundstück: ca. CHF 40 Mio. BKP 1-9
Baubeginn: ca. 2022
Fertigstellung: ca. 2023/2024
Rolle SENN: Baurechtsnehmer, Projektentwickler, Totalunternehmer

Es ist angerichtet im KOCH-Areal.

Anfang Juni 2017 lancierte die Stadt Zürich gemeinsam mit der Zürcher Sektion des Verbandes Wohnbaugenossenschaften Schweiz wbg-zh und dem Beratungsunternehmen Wüestpartner AG die Konzeptausschreibung für das neue Quartier an der Schnittstelle von Albisrieden und Altstetten. Auf dem Areal sollen bis 2023 rund 370 preisgünstige Wohnungen für rund 1000 BewohnerInnen, 15'500 m² Nutzfläche für das Gewerbe und ein 13'200 m² grosser öffentlich zugänglicher Quartierpark entstehen.
Das Projekt "KOCH – EIN ZÜRCHER ORIGINALREZEPT" von Senn Development AG, ABZ und Kraftwerk1 setzt auf zwei bewährte Strategien: Einerseits die konsequente Kollaboration der drei unterschiedlichen Bauträger – von Anfang an und langfristig in Planung, Realisierung, Betrieb und Unterhalt. Andererseits den unbedingten Willen, die Geschichte dieses berühmt-berüchtigten Ortes auf gute Art weiterzuerzählen.

Architekturwettbewerbe entschieden

Nach dem Motto „Leben für die Stadt – gemeinnützige Wohnungen für alle, bezahlbare Gewerbeflächen … und mittendrin ein Park“ starteten im Sommer 2018 die vier parallel durchgeführten selektiven Wettbewerbsverfahren (je 10 Teams für die Hochbauten; 15 Teams für den Quartierpark). Die Jury setzte sich aus Vertretenden der Bauträgerschaften ABZ, Kraftwerk1, SENN, Grün Stadt Zürich, einem Quartiervertreter sowie Fachleuten aus Architektur und Landschaftsarchitektur interdisziplinär zusammen. Die vier Bauträgerinnen haben eine gemeinsame Vision: Es soll ein lebendiges «Koch-Quartier» mit neuen Formen der Kooperation und des Austauschs unter Einbezug des umgebenden Quartiers entstehen. Nebst sorgfältiger Abstimmung der städtebaulichen, architektonischen und freiraumplanerischen Aspekte in Bezug auf diese Vision standen bei der Beurteilung der Wettbewerbseingaben die engen Kosten- und Nachhaltigkeitsvorgaben im Zentrum. Die gemeinnützigen Wohnungen der ABZ und von Kraftwerk1 werden nach dem Prinzip der Kostenmiete vermietet. Die beiden Genossenschaften rechnen mit monatlichen Mietzinsen für eine 4.5-Zimmer-Wohnung von durchschnittlich 1500 bis 1800 Franken.

 

Gewinner Baufeld SENN: „BLAUREGEN“

Das Siegerprojekt der ARGE Käferstein & Meister AG und Murat Ekinci Architekt aus Zürich für das Gewerbehaus SENN übersetzt den vielschichtigen Arealcharakter in Architektur. Es überzeugt mit seinen sorgfältig auf die jeweiligen Umgebungssituationen abgestimmten Fassadenseiten – teils auch mit Vorschlägen für begrünte Fassaden. Das Gebäudeinnere ist klar und einfach organisiert; es bietet flexible und vielfältige Flächen für Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe. Mit dem Gewerbehaus im Koch-Quartier entsteht ein neuer Typus von Vermittlungsmaschine – vermittelnd zwischen urbaner Produktion und urbanem Leben, Lebens- und Arbeitsplatzqualität, zwischen den benachbarten Wohnquartieren, der Industrie im Norden und dem Park. Mit doppelhohen Geschossen eröffnet das Gebäude einen grossen Gestaltungsspielraum für Produktions-, Büro-, Schulungs- und Atelierlandschaften sowie einen belebten und belebenden Identifikationspunkt für das Quartier und alle Betriebe, die sich dort ansiedeln. Die geschätzten Zielerstellungskosten betragen rund 38 Millionen Franken. Die Hauptnutzfläche im Gewerbehaus beträgt im Grundausbau rund 10 000 Quadratmeter bei 5,5 Metern Geschosshöhe.